Loftcharakter statt Bürozellen

Aufbruchstimmung im Dreispitzareal zwischen Basel und Münchenstein BL. Kunst, Kultur, Medien und innovative Unternehmen haben sich hier niedergelassen. Mitten drin die neuen Büroräumlichkeiten der Firma Rapp mit dem Büromöbelprogramm von Lista Office LO.

Hier das Haus der elektronischen Künste, dort das Atelier Mondial für Kunstschaffende aus der Region und der Campus der Künste der Hochschule für Gestaltung und Kunst. Und mitten drin der Freilager-Platz als offene, urbane Fläche. In diesem neuen Umfeld auf dem 50 Hektaren grossen Dreispitzareal zwischen Basel und Münchenstein steht auch das ehemalige Transitlager, das durch die Bjarke Ingels Group (BIG) in ein Büro- und Wohnhaus umgebaut wurde. Darin befinden sich neu die Büroräume der Betriebsgesellschaften Rapp Architekten, Rapp Gebäudetechnik, Rapp Industrieplaner und Teile von Rapp Infra. Bisher arbeiteten diese Firmen an vier verschiedenen Standorten. «Wir wollten mit dem neuen Bürogebäude zusammenbringen, was zusammengehört», erklärt Markus Widmer, Leiter Rapp Architekten. Ein Kompetenzzentrum rund um die integrale Gebäudeplanung sollte entstehen, das Arbeitsplätze für 160 Mitarbeitende bietet.

Die Idee, mehrere Unternehmensbereiche unter einem Dach zu vereinen, erwies sich als Herausforderung. Verschiedene Firmenkulturen und Arbeitsgewohnheiten prallten aufeinander. Dass die bisherigen Kleinbüros mit Zellenstruktur in ein Grossraumbüro überführt werden sollten, stiess nicht überall auf Begeisterung. «Unser Ziel war es, ein Büro mit offenen Strukturen zu schaffen und dadurch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern», erklärt Markus Widmer. Entstanden ist ein zweistöckiger Bürobereich auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern. Der 114 Meter lange Bürobereich ist über eine durchgehende Fensterpartie auf den Freilagerplatz ausgerichtet. Hell und offen präsentiert sich das Grossraumbüro, das – entgegen mancher Befürchtungen – weder laut noch unpersönlich ist. Erreicht wurde dies durch die Schaffung verschiedener Arbeitsbereiche, Besprechungszonen und Rückzugsmöglichkeiten. Besprechungsboxen in unterschiedlichen Grössen wurden als Ganzglaskonstruktionen realisiert und nach Schweizer Persönlichkeiten aus Architektur und Ingenieurwesen wie Bill, Euler oder Maillart benannt. Hinzu kommen verschiedene Sitznischen. Als zweistöckige Arena kommt der grosse Sitzungsraum «Agora» daher. Für eine gute Akustik sorgen Akustikplatten an der Decke und Akustikpaneele als Pinnwände.

«Im Vergleich zu den früheren Kleinbüros ist die Arbeit im neuen, offenen Büro für mich die Basis für unsere Zukunft.»

Markus Widmer, Leiter Rapp Architekten

Passend zur hellen, dezenten Farbgebung mit authentischen Materialien entschied man sich mit dem Büromöbelprogramm von Lista Office LO laut Markus Widmer bewusst für ein Schweizer Wertprodukt. In weisser Farbgebung sorgen beispielsweise die Sitz- und Steharbeitstische LO Extend «twin», der LO Korpus oder das Schranksystem LO One für eine einheitliche Mobiliarsprache. Markus Widmer lobt die gute Zusammenarbeit mit Lista Office LO: «Die Mitarbeiter von Lista Office LO waren für uns sehr wertvolle Planungspartner und leisteten tolle Arbeit. Wir sind mit der Qualität, dem Service und der Nachbetreuung sehr zufrieden.» Positiv entwickle sich auch die neue Teamkultur. Die Mitarbeitenden fühlen sich in den offenen und transparenten Büros wohl. Sie erkennen die Vorteile dieser neuen Arbeitsumgebung und leben das Miteinander unter einem gemeinsamen Dach. «Im Vergleich zu den früheren Kleinbüros ist die Arbeit im neuen, offenen Büro für mich die Basis für unsere Zukunft», schildert Markus Widmer die Vorteile des gemeinsamen, loftartigen Bürogebäudes.

Referenzbericht mit Eckdaten

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